Chronik

01fawurmGründung
Gustav Wurm gründet das „Göttinger Tageblatt“
Am 6. August 1889 erscheint die erste Ausgabe des Göttinger Tageblatts. Rasch erreicht die Tageszeitung die höchste Auflage in Südniedersachsen. Zur Jahrhundertwende ist das Göttinger Tageblatt Marktführer im Anzeigengeschäft. Neben der Zeitung betreibt das Familienunternehmen eine Akzidenzdruckerei und eine Klischeeanstalt.

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Die Wirtschaftskrise erreicht Deutschland
Die Tageblatt- Druckerei in der Prinzenstraße stellt kommunales Notgeld her. Am 23. November 1923 kostet ein Tageblatt 100 Milliarden Mark, einen Tag später, nach der Währungsreform sind es nur noch 15 Pfennige. Beide Söhne des Firmengründers treten in das Unternehmen ein: Dr. Viktor Wurm leitet die Redaktion, Theo Wurm den Verlag.

NS-Zeit

Die Nationalsozialisten reduzieren drastisch die Papierkontingente
Die Berichterstattung des Göttinger Tageblatts wird von den Nationalsozialistischen Machthabern für ihre Zwecke genutzt und der damalige Verleger unterstützt das politische Anliegen der Machthaber. Weil aber Zeitungspapier zunehmend zur Mangelware wird, erhält der Verlag 1937 nur noch die Hälfte des notwendigen Materials. Am 18. März 1943 erscheint deshalb die zunächst letzte Ausgabe des Göttinger Tageblatts.

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Neuanfang
Nach dem Zweiten Weltkrieg – Verkündigung der Pressefreiheit
1949 gehen acht Zeitungen in Südniedersachsen wieder an den Start, darunter auch das Göttinger Tageblatt. Am 27. Oktober 1949 erscheint das „GT“ mit einer Startauflage von 18.000 Exemplaren. Schon drei Monate später bestehen bereits 22.000 Abonnements.

 

 

 

 

04theo-wurmExpansion
Der Verlag wächst
1950 bringt der Verlag die Bezirksausgabe „Eichsfelder Tageblatt“ auf den Markt. Die Gesamtauflage der Tageszeitung steigt auf 35.000 (bis zum Jahr 1960). Mit einer Auflage von 40.000  Exemplaren zehn Jahre später baut das Tageblatt seine Position als „Erstzeitung“ gegenüber der konkurrierenden „Göttinger Presse“ aus. Der Marktanteil des Tageblatts wächst bis 1970 auf stolze 80 Prozent.

 

 

 

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Madsack
Ein weiterer Meilenstein in der Göttinger Zeitungsgeschichte
Am 1. Juli 1973 übernimmt die Verlagsgesellschaft Madsack mit Sitz in Hannover das Göttinger Tageblatt und liefert künftig den redaktionellen Mantel. Bereits im Februar hatte Madsack die Hannoversche Presse übernommen.

 

 

 

 

 

10_LuftbildDruckzentrumNeubau
Verlagshaus Dransfelder Straße
Noch zu Zeiten der Familie Wurm erwirbt der Verlag ein Grundstück in der Dransfelder Straße – direkt an der Autobahn. Dort wird 1976 eine Halle für die 64-seitige Hochdruck-Rotation errichtet. Im selben Jahr wird das Druckhaus um ein Satzzentrum erweitert. Ende der 70er Jahre wird das Druckzentrum mit einem zusätzlichen Verwaltungsgebäude für Redaktion, Verlag und Technik eingeweiht.

 

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Vielfalt
Ausweitung des Produktprogramms
Neben den Tageszeitungen erscheint im Verlagshaus Göttinger Tageblatt seit 1968 das Anzeigenblatt „Blick“. Weitere Anzeigenblätter wie „Hallo Sonntag im Eichsfeld“ folgen kurze Zeit später. 1983 startet der „Briefmarkenspiegel“ – unterdessen das bundesweit auflagenstärkste Fachmagazin für Philatelie in Deutschland.

 

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Hightech
Wandel zur Moderne
Anfang der neunziger Jahre beginnt das Tageblatt als erste Tageszeitung in ganz Deutschland mit der Umstellung auf die digitale Fotografie. Elektronische Bildbearbeitung löst die Chemie in den hauseigenen Fotolaboren ab und ermöglicht schnellere Produktionsprozesse. 1987 stellt die Technik auf filmlose Produktion der Druckplatten um – „Computer to plate“ ist Stand der Technik.

 

 

 

08_rotationInvestition
Der Verlag wächst weiter
Die Göttinger Tageblatt Mediengruppe investiert kräftig in den Standort Göttingen und damit in seine Stellung in Südniedersachsen. 1995 entschließt sich der Verlag zur Anschaffung einer hochmodernen Rotation für 28 Millionen Mark. Zusammen mit einem computergestützten Redaktionssystem gelingt der Einstieg in die Produktion farbiger Tageszeitungen.

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Internet
Ein neues Medium hält Einzug
Im selben Jahr entsteht der erste Internet-Auftritt des Unternehmens. Seit dieser Zeit wird das Internetangebot der Mediengruppe stetig erweitert. Das neue Medium ist zusätzliche Informationsquelle und Marktplatz für regionale Angebote und Nachfragen.

 

 

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Dienstleistung
Service am Kunden
Um für Kunden neben den Printprodukten auch Dienstleistungen und Betreuung auf hohem Niveau zu bieten, wird 1991 der „Anzeigenring Südniedersachsen“ gegründet. Der ASN (heute „Göttinger Tageblatt Mediakombi“) bucht Anzeigenaufträge national agierender Kunden. 2005 steigt der Verlag ins private Briefgeschäft ein. Die Citipost wird gegründet und wird später in die konzernweite Citipost GmbH eingebracht.

 

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Multimedia
Vom Zeitungsmacher zum Medienhaus
Mit der Entwicklung neuer, multimedialer Techniken beginnt das Tageblatt 2007 als Ergänzung seiner Internetangebote mit der Herstellung von Podcasts. Im April 2007 geht das digitale Heimatarchiv des Tageblatts „Wiki Göttingen“ an den Start. 2008 beginnen die Dreharbeiten für Videofilme, die die Informationen der Tageszeitung visualisieren. Für die Sportfreunde entsteht 2008 die Tageblatt-Plattform „GöSport“, für die jüngsten Leser „Taggi online“

 

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Standorttreue
Ausbau des Druckzentrums
2008 fällt die Entscheidung für den Ausbau des Druckzentrums Göttingen. Seit Mitte 2009 ist die neue Akzidenzdruckmaschine XL 105 (Heidelberger Druck) in der Dransfelder Straße in Betrieb (Investitionssumme 3,5 Mio. Euro). Zuvor wurde mit einem neuen Plattenbelichter und neuen Programmen zur Prozess-Steuerung die gesamte Druckvorstufe modernisiert und qualitativ aufgewertet.

 
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Kurzmeldung
Das Druckhaus Göttingen verfügt seit kurzem mit der Heidelberg Speedmaster XL 105-5+L über eine weltweit führende Technologie: Die moderne Bogendruckmaschine ermöglicht Druckproduktionen auf höchstem Niveau. Von der ersten Planung bis zur hochwertigen Veredlung wird der Workflow vom kompetenten Druckhaus Team begleitet, so dass Spitzenprodukte bei geringer Laufzeit realisiert werden können.

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GT - Panoramen

Panoramen des Druckhauses Göttinger Tageblatt